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Hersteller von Spielzeug- und Modelleisenbahnen

Spanien


Wikipedia - die freie Enzyklopädie Wikipedia Artikel Spanien

Hersteller von Modelleisenbahnen der Baugröße 00/H0 bis etwa Ende der 70er Jahre in Spanien:

In den 1980er Jahren gab es dann noch verschiedene sehr einfach gestaltete Spielbahnen in Spanien:

Zeitskala für Spanien


Hersteller von Automodellen der Baugröße 00/H0 bis etwa Ende der 60er Jahre in Spanien:

Hersteller von Zubehör

  • JAC (Transformatoren)

Hersteller von Modelleisenbahnen anderer Baugrößen in Spanien:

  • Electrotren (Spur 0, eigene Modelle und von Josfel übernommene, um 1952 Waggons auch in Spur S, wahrscheinlich passend zu Paya)
  • Josfel (von José Feliu, Spur 0, erste Modelle in den 1940 Jahren, von Electrotren übernommen)
  • Manamo (Manufactura Nacional de Modelos, 1941 von Enric Pareto in Barcelona gegründet, Spur 0. Modelle teilweise aus Holz. Billigmodelle werden unter dem Namen TRECO vertrieben. Betrieb im Jahr 1953 eingestellt)
  • Ribas, Spur 0, 1940er Jahre
  • Meca, Spur 0, 1940er Jahre - über diese Marke ist nichts weiter bekannt
  • Banares, Spur 0, 1940er Jahre
  • Mezquida, Spur 0, 1945 - 1952/53
  • Paya (Spur 0, 1930er - 1950er Jahre)
  • Rico (Spur 0, 1930er - 1950er Jahre)
  • Treco (bekannt ist eine Lok Spur 0, hergestellt von Manamo)
  • Microtren stellte maßstäbliche Modelle von Lokomotiven für Firmen wie  MTM, Babcock and Wilcox oder Devis her, also wahrscheinlich Ausstellungs- oder Messemodelle. Die Modelle hatten keinen festen Maßstab.

Bekannte Modellbahngeschäfte in den 1950/60er Jahren

Literatur

Kataloge

Anmerkung

Während in den klassischen Herstellerländern von Modelleisenbahnen (Deutschland, England, usw.) der II. Weltkrieg einen entscheidenden Einschnitt für die Entwicklung und Produktion von Modellbahnen darstellte, trifft dies für Spanien nicht zu. Spanien Entwicklung im 20. Jahrhundert wurde wesentlich durch den Bürgerkrieg und die nachfolgende Franco Diktatur bestimmt. Die kriegerischen Handlungen des Bürgerkrieges umfaßten den Zeitraum von Juli 1936 bis März 1939, der Kriegszustand wurde aber erst 1948 beendet. Gerade dieser zweite Abschnitt des Bürgerkrieges mit der Konsolidierung der faschistischen Diktatur wird von außen selten wahrgenommen. Aus dem deutschen Blickwinkel reduziert sich der Bürgerkrieg häufig auf die "Internationalen Brigaden", bzw. die "Legion Condor". Auch die Literatur (z.B. Ernest Hemingway, Graham Greene oder Max Aub) beschränkt den Bürgerkrieg auf diesen ersten 'heroischen' Abschnitt. Die Zeit danach aber war für die in Spanien verbliebenen Unterlegenen verbunden mit Internierung, Arbeitslagern und Hinrichtungen (der 'Spanische Gulag'). Diese Zeit wird erst in den letzten Jahren von spanischen Autoren aufgearbeitet.

Einen sehr detailierten Blick auf den Bürgerkrieg und dessen Nachwirkungen richtet Antony Beevor in seinem Buch "Der Spanische Bürgerkrieg".

Ein bedeutendes Zentrum der Spielzeugindustrie in Spanien war und ist Ibi, eine eher provinzielle Ortschaft nordwestlich von Alicante. Dort haben Firmen wie Paya, Rico und Jyesa ihren Produktionsstandort. Ibi lag während des Bürgerkrieges im republikanischen Einflußbereich. Traditionell war die Arbeiterschaft in den spanischen Industriezentren (und dazu muß Ibi im weitesten Sinne wohl gezählt werden) stark gewerkschaftlich organisiert. So wurde z.B. Paya in dieser Zeit in eine Art Genossenschaft unter Führung der Gewerkschaften umgewandelt. Es ist dann schon bemerkenswert, daß bald nach der Kapitulation der republikanischen Streitkräfte die Produktion von technischen Spielwaren wieder aufgenommen wurde.

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