Der Europa- (EWF-) Trolley-Bus1950 wurde auf der Spielwarenmesse in Leipzig der von Gunther Eheim nach einem Patent des Ingenieurs E.W.Fischer aus München konstruierte Trolley-Bus vorgestellt und in das Europa-Sortiment aufgenommen. Dieser Bus nutzte denselben Motor wie die DL300 Stromlinienlok. Obwohl für Modellbahnanlagen in Baugröße 00/H0 gedacht, war der Bus im Maßstab deutlich größer (eher 1:64 => Spur S). Produziert wurde in folgenden Farben:
Geliefert wurde der Bus in einer Packung mit einem Anhänger und mehreren Oberleitungsmasten. Ein eindeutiger Markenname fehlte. Mal wurde er als EWF-Trolley-Bus, mal als Europa-(Trolley-) Bus bezeichnet, unter Sammlern ist er auch als Fischer-Bus bekannt. Den Vertrieb übernahm Artur Braun, Waiblingen.
Die Stromabnehmergabel des Busses war mit der Vorderachse des Busses gekuppelt. Diese einfache Drehschemel-Lenkung führte allerdings zu einem häufigen Umkippen des Busses in den Kurven.
1953 wurde der Trolleybus von Gunther Eheim überarbeitet. Ein neues (kleineres) Gehäuse sorgte für mehr Akzeptanz bei den H0 Modellbahnern und die neue Achsschenkel-Lenkung verbesserte das Fahrverhalten in den Kurven. Dieser Eheim-Bus, der von Artur Braun, Waiblingen (Brawa) vertrieben und später auch produziert wurde, entwickelte sich dann zu einem Verkaufsschlager. Betriebsanleitung des Europa-Trolley-Bus Literatur
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