FirmengeschichteGegründet wurde Brawa als Handelsvertretung für Haushalts- und Spielwaren vom Kaufmann Artur Braun im Jahre 1948 in Waiblingen. Anker-Steinbaukästen, Geländestücke, Bäume, Verkehrszeichen, Puppen, Teddys, Spieltiere sowie ein batteriebetriebenes Kettenkarussell gehörten zum Sortiment. Auch die englische Firma Dinky Toys überließ Artur Braun die Einführung ihrer Spielzeugautos auf dem gesamten deutschen Markt. daneben wurden auch einfache Spielzeugeisenbahnen ins Programm aufgenommen. Sie stammten von der Firma Löhmann, die 1949 in Konkurs ging. Um die Spielwarenfertigung aufrechtzuerhalten, hatten der Lieferant der Verpackungskartons sowie der Hersteller der Transformatoren die Firma "Europa Technische Spielwaren GmbH" gegründet. Das Alleinverkaufsrecht wurde Artur Braun übertragen. Zum Europa-Sortiment gehörten eine zweiachsige Diesellok mit einigen Güterwagen (Löhmann-Präzix-Bahn) sowie eine Stromliniendampflok (ähnlich der SK 800 von Märklin) im Maßstab 1:100 für 12-mm Gleis mit dazugehörigen Schnellzugwagen (Europa-Bahn). Ein weiteres Produkt von Europa war ein Trolleybus, gedacht für 00-Bahnen, im Maßstab allerdings deutlich größer als 00. Er besaß den gleichen Motor wie die Stromlinienlok und wurde vom Esslinger Ingenieur Günther Eheim nach einem Patent des Ingenieurs E.W. Fischer aus München konstruiert. Als nun Europa ebenfalls den Gang zum Konkursrichter antreten mußte, machte sich Eheim selbständig und produzierte den Trolleybus in verbesserter Form (und maßstäblicher zu H0) weiter. Mit Artur Braun, der wiederum für den Vertrieb sorgte, ergab sich eine langjährige Zusammenarbeit. Die Anfänge waren bescheiden: Montiert wurde der Trolleybus anfangs im Gartenhäuschen der Familie Eheim. Das Eheim-Spielzeugprogramm wurde ständig erweitert. Außer Zubehör für den Trolleybus gab es bald auch verschiedene Seilbahnen, einen Funk- und Fernsehturm, ein Fesselflugmodell sowie einen Stadtbrunnen, der mit fließendem Wasser betrieben werden konnte. Dazu hatte Eheim eine geräuschlose Kreiselpumpe mit gekapseltem Motor konstruiert - nach dem Vorbild einer elektrischen Benzinpumpe deutscher Wehrmachtflugzeuge. Die Erfindung dieser Wasserpumpe erwies sich als richtungsweisend für die weitere Entwicklung der Firma Eheim. Da die Pumpe auch für den Einsatz in Aquarien geeignet war, begann Günther Eheim mit der Produktion von Zubehör für die Aquaristikbranche. Seit 1963 firmiert Braun unter Brawa (= Braun-Waiblingen), um seinen Erzeugnissen einen einheitlichen Namen zu geben. 1967 erschienen zum letzten Mal Neuheiten im Spielzeugprogramm von Eheim, dann wurde dieser Geschäftszweig aufgegeben. Formen und Werkzeuge kamen zu Brawa. Brawa und Eheim Loks der 60/70er Jahre Brawa (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie) Literatur
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