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Roco

Die heutige Firma Roco wurde 1960 durch Herrn Ing. Rössler und Frau E. Rössler unter dem Namen „Ing. Heinz Rössler” gegründet.

Zu Beginn wurden fein detailierte Militärmodelle im H0-Maßstab ("Minitanks", im deutschsprachigen Raum auch unter dem Namen 'Roco-Peetzy') im Plastikspritzguss - Verfahren gefertigt. Besonders der Export in die USA war ein enormer Erfolg (Vertrieb durch AHM). Ein amerikanischer Geschäftspartner schrieb: „Liefern Sie, so viel Sie nur können ...”. Zur gleichen Zeit wurden auch Kopien von Wiking Verkehrsmodellen hergestellt.

Anfang der 60er Jahren gab es eine Produktion von Schiebemodellen in Spur TT als Werbebeilage einer Kaffee-Marke. Die Güterwaggons dieser Reihe wurden im Neuheitenprospekt 1994 als (Wieder-) Einstieg in die Spur TT angekündigt.

1963 begann Roco mit der Produktion von Waggon-Modellen nach amerikanischen Vorbildern für die Spurweiten H0 und 0. Auslöser dafür waren Aufträge aus den USA (z.B. Tyco). 1965/66 folgten die ersten Spur N-Modelle. Auch die Spur N-Modelle wurden in enormen Mengen in die USA exportiert (wöchentlich bis zu 500.000 Stück!). Nebenbei produzierte Roco aber auch als Zulieferer für deutsche Hersteller.

1967 brachte Roco die ersten H0-Modelle auf den europäischen Markt. Diese Güterwagen wurden in Sortimenten von je 4 Modellen verkauft. Im Jahre 1973 folgten dann die ersten Lokomotiven und das Sortiment wurde in 'Roco International' umbenannt. Besonders in Deutschland erzielte man große Erfolge.

Ebenfalls aus den 1960er Jahren stammt die Produktion einer Industrie- und Feldbahn in Spur H0e, wiederum zuerst für den amerikanischen Markt (Vertrieb durch AHM). Diese Bahn wurde aber Ende der 60er Jahre auch auf dem deutschen Markt unter der Bezeichnung Roco-Peetzy verkauft (siehe die Kataloge von 1968 und 1972). Die Produktion dieser Modelle erfolgte wahrscheinlich durch (oder in Zusammenarbeit mit) Tempo.

Nach dem Röwa-Konkurs übernahm Roco die Formen dieser Firma, inklusive der dort vorhandenen Rokal-Werkzeuge.

1980 wurde ein Automobil-Programm unter dem Namen 'Roco-Miniaturmodelle' präsentiert, in dem auch Baufahrzeuge von UMEX in überarbeiteter Form neu aufgelegt wurden. Der Strassenhobel von UMEX war schon einmal in den 60er Jahren im Sortiment von Roco-Peetzy. Zur selben Zeit wurden auch Kopien von Wiking Fahrzeugen vertrieben (siehe die Kataloge von 1968 und 1972).

Heute ist Roco einer der führenden Hersteller von Modellbahnen in der Spurweiten N und H0. Daneben wurden aber auch Modelle für die Spurweiten H0e, 0e, 0 gefertigt. Die Firma Roco befindet sich mittlerweile nicht mehr im Besitz der Familie Rössler. Nach weitgehenden Umstrukturierungen in der Fertigung und im Vertrieb mußte im Sommer 2005 Konkurs angemeldet werden.

Industrie- und Feldbahn

Roco

Kataloge

Literatur

Bücher

  • Ewige Kinder; Eigenverlag 1996
  • Modellbahngeschichte Österreichs - Heft 0; Eigenverlag 2010
  • E 626 H0; SANDIT Libri - BERGAMO 2017

Zeitschriften

  • Vergessene Schätze aus Österreich; modell magazin, 6/1989, S. 19-21
  • Von Rokal-TT ...; TT Total, 1/2008, S. 14-22
  • Roco; Train Collector, No. 7 (June 2008), S. 32-34
  • Roco, Umex und die DOK; Epoche Modellautoheft, 4/2010, S. 19-37
  • Strassenbahnen für H0; Epoche Modellautoheft, 6/2012, S. 21-55
  • Eine Kiste wird Kult; Caramini 1/2017, 2017, S. 16-27

Internetverweise

Weitere Referenzen

  • Ulrich Biene; Der Modell-Mythos Wiking; Delius Klasing Verlag 2007 ()
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