In den Anfangsjahren produzierte die Firma Schmalfilmprojektoren. Im zweiten Weltkrieg wurde die Produktion auf Rüstungsgüter umgestellt. Vom Ende des Krieges bis zur Demontage durch die französische Besatzungsmacht (1946/47) reparierte man dann technische Geräte. Als Neuanfang nach der Demontage wurde 1946 die 12 mm Lytax-Comet Bahn entwickelt und ab 1947/48 in Freiburg/Breisgau hergestellt. Nach der Währungsreform im Juni 1948 führte ein Mangel an Aufträgen und Geld zur Reduzierung der Produktion und zur Entlassung eines Großteils der Belegschaft. Mit einer kleinen Stammbesetzung wurden bis zur Auflösung der Firma 1953 noch Gelegenheitsarbeiten durchgeführt. Die Produktion der Lytax-Comet Bahn endete bereits im September 1949. Angeblich wurden insgesamt ca. 50 Zugpackungen ausgeliefert. Das Sortiment der Lytax-Comet Bahn bestand fast ausschließlich aus Modellen nach schweizerischen Vorbildern
Das Gehäuse des Roten Pfeils war identisch mit dem Roten Pfeil von HAMAG (beides Druckgußgehäuse von INCA = INJECTA). Das Modell des Krokodils und der Rote Pfeil sind nur als Prototypen bekannt. AUßerdem soll sich im Besitz der Erben von Dr. Schleip noch der Prototyp eines mehrteiligen Triebwagenzuges befinden. Die Lytax-Bahn besaß einen unabhängigen Zweizugbetrieb (über positive und negative Halbwelle => Einweg-Gleichrichter in den Loks und im Transformator). Die Drehgestelle der Re 4/4 waren imitiert. Die beiden mittigen Achsen wurden durch Schnecken angetrieben, die beiden äußeren starren Achsen trugen axial verschiebbare Aluminium Rollen ohne Spurkränze als Räder (=> 1B1). Literatur
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